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  1. #1
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    Default Berechnungs Model in Familien

    Hallo,
    Weiß jemand , wie man seinen Familien das Berechnungsmodell hinzufügt und was es hier für Möglichkeiten gibt ? Kennt jemand hierzu vielleicht ein vernünftiges Tutorial ?
    Gruss Magnus

  2. #2
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    Hallo Magnus,
    bei externen Familien (z.B. Träger, Stützen) und Systemfamilien (z.B. Wand) kann das Berechnungsmodell mit dem Parameter Berechnungsmodell aktivieren eingeschaltet werden. Bei manchen Bauteilkategorien muss zuvor der Parameter Tragwerk aktiviert werden. Sichtbar wird das Berechnungsmodell, wenn die Kategorien für Berechnungsmodelle eingeschaltet werden. Diese sind standardmäßig in den Überschreibungen für Sichtbarkeiten deaktiviert.
    Ein kostenloses Projekttemplate, in dem bereits eine Ansichtsvorlage für Berechnungsmodellansichten vorhanden ist, findest du hier.

    Tutorials zu der Thematik gibt es so gut wie keine, aber hier ist einmal ein möglicher Workflow zur Statik mit Revit gezeigt.
    Greetings
    Björn Teutriene

    BiM Consultant | Application Engineer
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  3. #3
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    Hallo Herr Teutriene,
    Vielen Dank für ihre Hinweis ! Wie ich das Berechnungsmodell bediene ist mir soweit schon klar. Was mich eher interessieren würde, ist wie ich es eigenen Familien hinzufügen kann . Das Hauptproblem wird hierbei sein, das man in Revit direkt ja nicht rechnen kann. Insofern müßte man wissen, wie man das Berechnungsmodell eigenen Familien hinzufügt und wie man steuern kann, was die nachgeschaltete FEM Software daraus mach.

    Hierzu ein konkretes Beispiel : Beim Export von Revit nach Sofilstik haben wir leichte Problem mit den Querschnittszuordnungen. Wir arbeiten mit einem Zentralmodell in dem wir entsprechend den Arbeitsbereichen zugeordnete Statikmodelle bearbeiten. In unseren Fall erzeugen wir aus "einem" Revit Modell vier unterschiedliche ("lokale") Statikmodelle durch den Export eines Teilsystems. Wenn jetzt irgendwo im Modell ein neuer Stabquerschnitt eingefügt wird, zerschießt es recht häufig die Querschnittszuordnungen. Man kann das durch Löschen in der CDB und im Mapping wieder fixen, was aber manchmal etwas nervig ist. Hier wäre es jetzt zum Beispiel interessant eine eigene Familie zu bauen, die als zusätzliche Eigenschaft "Sofistik Querschnittsnummer" als Exemplar Parameter hat. Dieser sollte dann zum Beispiel beim Export ausgelesen und entsprechend zugeordnet werden. Wie könnte man das umsetzen ?

    Gruss Magnus

  4. #4
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    Idee

    Quote Originally Posted by Magnus View Post
    Was mich eher interessieren würde, ist wie ich es eigenen Familien hinzufügen kann .
    Wenn Sie eigene Träger, Tragwerkstützen, Fundamente etc. erstellen, wird automatisch ein Berechnungsmodell an der Basislinie/ im Einfügepunkt erzeugt. Bei Projektfamilien kann ein Berechnungsmodell mit Modelllinien erzwungen werden.

    Quote Originally Posted by Magnus View Post
    Wenn jetzt irgendwo im Modell ein neuer Stabquerschnitt eingefügt wird, zerschießt es recht häufig die Querschnittszuordnungen. Man kann das durch Löschen in der CDB und im Mapping wieder fixen, was aber manchmal etwas nervig ist.
    Die Synchronisierung mit verschiedenen CDBs in Verbindung mit Revit Zentralmodellen ist nicht trivial. Was ich empfehlen kann, ist, dass ein Mitarbeiter das Mapping für Querschnitte, Materialien und Einwirkungen übernimmt und seine cdb den anderen Mitarbeitern immer wieder zur Verfügung stellt, wenn er etwas geändert hat. Die M + Q + E werden in der cdb bzw. ssd Datei gespeichert. Die anderen Statiker können ihre cdb mit der eigenen ersetzen (umbenennen!) und behalten ihre SSD Einstellungen.

    Quote Originally Posted by Magnus View Post
    Hier wäre es jetzt zum Beispiel interessant eine eigene Familie zu bauen, die als zusätzliche Eigenschaft "Sofistik Querschnittsnummer" als Exemplar Parameter hat. Dieser sollte dann zum Beispiel beim Export ausgelesen und entsprechend zugeordnet werden.
    Die Idee ist nicht zielführend, da das Mapping bereits in Revit mit der Material-ID stattfindet.

    Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung, ob Ihnen dieser workflow gefällt. Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, empfehle ich Ihnen eine Schulung / Projektberatung bei uns. Gerne können Sie mir hierzu eine PN schicken bzw. über unsere website kontaktieren.
    Greetings
    Björn Teutriene

    BiM Consultant | Application Engineer
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  5. #5
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    Hallo Herr Teutriene,

    Vielen Dank für ihre Rückmeldung !


    Das mit der Steuerung / Erzeugung des BM in den Projektfamilien werde ich mal ausprobieren.

    Geht das auch für Auflager , das man hier eigene Typen mit vordefinierten Werten erstellt ? Insbesondere Vorbelegung von Federwerten wäre interessant.

    Der Workflow mit den Q, M, E ist nicht so richtig zufriedenstellend, weil das im täglichen Kampf der Projektabwicklung als zu umständlich und fehlerträchtig erscheint. ( z.B. cdb hin und herschicken heißt Ergebnisse löschen ;der Kollege der die Querschnitte verwaltet ist gerade nicht greifbar, ein anderer Teil der Statik muss aber dringendst in den Postausgang ;"uups die neue Querschnitts-CDB habe ich komplett übersehen ...", usw... ziehen die Stunden ins Land... ) Außerdem bin ich mir bei den Querschnitten und Materialien nicht so sicher, wo Sofistik diese speichert. Die Querschnitte sind meiner Meinung nach auch im SSD hinterlegt, da diese immer noch bekannt sind, selbst wenn man die cdb löscht. Besteht hier nicht die Gefahr von unterschiedlichen Definitionen ?

    Wird das Mapping immer nur ausgeführt wenn man den Task öffnet, so dass man davon ausgehen kann, einmal richtig , auch bei allen weiteren Exporten richtig (Vorausgesetzt man hat keinen neuen Querschnitte erzeugt ) ? Erfolgt die Zuordnung Querschnitt zu Querschnittsnummer und Querschnittsnummer zu SLN immer neu oder wir hier auf die Eingaben vorangegangener Exporte zurückgegriffen ? (alles vor dem Hintergrund , ein Zentralmodel , mehrere lokale SSD + CDB von Teilbereichen der Gesamtstruktur)

    Die Einwirkungen verwalten wir zur Zeit komplett in Sofiload und machen hier auch die Zuordnung der Lastfälle zu den Einwirkungen. Das klappt ganz gut, vor allem wenn man noch Lastfälle erzeugt die es im Revit nicht gibt. (z.B. Temperatur über Gruppen, Lastfälle zusammenfassen u.ä.)

    Das Material wird doch dem Querschnitt zugeordnet. Insofern bin ich hier auf ein Mapping doch gar nicht angewiesen. Die einzige Gefahr die bestehen würde, ist doch das der Querschnitt und das Material in Revit nicht mit dem in Sofistik übereinstimmen. So könnte man auch einfacher eine Abweichung zwischen geometrischen und Statikmodel in Bezug auf Querschnitte eingeben- sicher nicht der Regelfall aber doch ab und zu gemacht.

    Der Armin war schon bei uns in Aachen, so dass wir hier die Einsteigerschulung schon hatten.

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